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Configit Ace - Unternehmensweites Konfigurationsmanagement

 

Configit Ace®: Unternehmensweites Konfigurationsmanagement

Configit Ace ist eine Unternehmensanwendung, die alle konfigurationsbezogenen Aspekte eines modularen Produktes in einem Gesamtmodell vereint – sowohl in technischer als auch in marktbezogener Sicht. Als alleinige Quelle aller für die Konfigurationslogik benötigten Informationen unterstützt Ace in allen Phasen des Konfigurationslebenszykluses (Configuration Lifecycle Management) - von der Entwicklung, über Vertrieb, Beschaffung und Produktion bis hin zum Service.

 

Wenn Sie mehr erfahren möchten, kontaktieren Sie uns oder fordern Sie einen Rückruf an.

 

Ace ist ein wesentlicher Bestandteil in den sieben Phasen:

Wählen Sie in der Illustration eine Phase aus.

Entwicklung (Develop)

Bereits bei der Entwicklung neuer Produkte wird festgelegt, welche Individualisierungen möglich sind, um das Produkt kundenspezifisch anpassen zu können.
Um die entsprechenden Konstruktions-, Beschaffungs- und Geschäftsprozesse einleiten zu können, müssen zunächst alle gültigen Varianten definiert werden. In dieser Phase werden die zulässigen Kombinationen festgelegt, welche den Konfigurationsumfang bestimmen. Auch rechtliche und technische Rahmenbedingungen sollten hier berücksichtigt werden.

Preis (Price)

Die klassische Preisbildung berechnet den Deckungsbeitrag aus der Differenz zwischen den Herstellkosten und den am Markt durchsetzbaren Verkaufspreisen.

Bei kundenspezifisch anpassbaren Produkten gestaltet sich die Preisbildung häufig kompliziert, da sämtliche Kombinationen bepreist werden müssen und nicht nur eine Reihe vorgegebener Produkte.

Markt (Market)

Aufgrund lokaler Vorschriften und Kundenvorlieben können sich die Endprodukte bei der Vermarktung je nach Region unterscheiden. Angebotene Konfigurationen sollten sich mit diesen Kundenbedürfnissen decken. Vertriebs- und Marketingabteilungen stellen diese regional unterschiedlichen Marktangebote häufig mit umfangreichen Verfügbarkeitsmatrizen dar, die letztlich nichts anderes sind als Konfigurationsregeln.

Vertrieb (Sell)

Im Verkaufsprozess wird die weitreichende Entscheidung über die spezifische Konfiguration getroffen, mit der die Kundenanforderungen erfüllt werden sollen. Stehen dabei viele Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung, benötigen Unternehmen eine Auswahlhilfe, um bedürfnisbefriedigende Produkte zu einem angemessenen Preis anbieten zu können. Ein erfolgreicher Verkaufsprozess mündet in einer gültigen Bestellung, die problemlos abgewickelt werden kann.

Beschaffung (Source)

Die Herstellung komplexer Produkte bringt es oft mit sich, Fertigteile und Baugruppen von Zulieferern zu beziehen. Ist das Endprodukt konfigurierbar, verändern sich Fertigteile und Baugruppen entsprechend der individuellen Konfiguration. Daher sollte sichergestellt sein, dass korrekt konfigurierte Unterbaugruppen in der richtigen Reihenfolge in die Produktion einlaufen. Konfigurationen müssen dazu ordnungsgemäß an die Zulieferer kommuniziert werden. Weitere Randbedingungen für die Produktionsplanung können die Jahres- oder Monatskapazitäten der Zulieferer darstellen.

Fertigung (Build)

Der Aufbau eines kundenindivduellen Produkts ergibt sich erst durch dessen Konfiguration. Jedes Produkt besitzt seine eigene Konfiguration, welche die zur Fertigung notwendigen Teile bestimmt. Fehler können hier sehr kostspielig werden, wenn sie zu wertlosen Endprodukten oder Unterbrechungen in der Produktion führen. Auch technische Begrenzungen in der Produktion sind zu berücksichtigen, wie die Arbeitsplanung am Fließband oder Beschränkungen bei der Teilezufuhr.

Wartung (Maintain)

Nach der Auslieferung eines Produktes folgt üblicherweise die Service- und Wartungsphase. Art und Umfang dieser Phase hängen von der individuellen Produktkonfiguration ab und können sich im Laufe der Zeit durch Auf- und Umrüstung von Teilsystemen ändern.

Modellierung in Ace

Um den vollen Konfigurationslebenszyklus individualisierbarer Produkte zu unterstützen, verwendet Ace ein einzigartiges Set an Modellierfähigkeiten, welches alle logischen Aspekte eines Produktes abdeckt. Alle Regeln in Ace werden unter Verwendung globaler Merkmale bzw. Optionen („Features“) verfasst, die in einem zentralen „Master Feature Dictionary“ gepflegt werden.

Das Effektivitätskennzeichen („Effectivity“) bestimmt, ab wann Regeln, Features und andere Modellelemente in Kraft treten, d.h. ab wann sie Teil des Modells sind. Anstatt mit einem absoluten Datum die Wirksamkeit festzulegen, verwendet Ace symbolische Daten, sogenannten Ereignisse („Events“).

Viele Aspekte der Konfigurationslogik stehen im Zusammenhang mit dem Markt, auf dem die Produkte abgesetzt werden. Ace verfügt über ein integriertes Konzept zur Berücksichtigung von Verkaufsregionen bzw. Teilmärkten, welches in diversen speziellen Regeleditoren genutzt wird.

Advanced Configuration Engine Dashboard

 

Test and validation tools

Ace unterstützt verschiedene Regeltypen:

  • Paketregeln („Pack Rules“)
  • Tabellenregeln („Tabular Rules“)
  • Allgemeine Textregeln („General Purpose Text Rules“)

Ace beinhaltet leistungsfähige Test- und Validierungstools, die eine korrekte Konfigurationslogik gewährleisten – bevor diese in nachfolgende Systeme einfließt (z.B. in globale Webseiten und Bestellportale).

 

Zudem ermöglicht Ace die Bereitstellung dieser Konfigurationslogik gleichzeitig über unterschiedliche Kanäle. Auf diese Weise unterstützt Ace sowohl den internen technischen Gebrauch, als auch die Veröffentlichung auf externen Websites. Konfiguratoren können damit Teil eines Webportals sein oder in Smartphone-Apps und Tablets eingebunden werden. Das Content-Management-Modul in Ace erlaubt die Darstellung von Produktoptionen und zugehöriger Informationen auf unterschiedlichen Kanälen und in verschiedenen Sprachen.

Multi-channel deployment

Analysen in Ace

Ace beinhaltet eine Vielzahl von Hilfsmitteln zur Analyse des Lösungsraums gültiger Konfigurationen. Einfachere Werkzeuge erlauben die Erstellung einer Liste mit gültigen Kombinationen – sofern möglich, auch in Form eines „Feature Tree“. Werden Bestellquoten hinterlegt, kann Ace Wahrscheinlichkeiten von Kombinationen möglicher Optionen bzw. Features berechnen, die bei der Planung und dem Lieferkettenmanagement helfen.

Auswertbare Informationen über den kompletten Lösungsraum zu besitzen ist eine Grundvoraussetzung für Optimierungsfragestellungen. In der Automobilindustrie können Konzepte aus Ace eingesetzt werden, um die manuellen Fertigung von Kabelbäumen für Fahrzeuge zu optimieren.

Analytics in Configit Ace

feature_combination_probabilities

Eine weitere wichtige Analyse besteht in der Überprüfung der Materialstücklisten. Eine Prüfung betrifft dabei die Vollständigkeit der Stückliste (z.B. jedes Fahrzeug erhält vier Reifen). Eine andere Prüfung stellt sicher, dass sich Einzelteile bzw. Baugruppen nicht überschneiden, also nicht etwa zwei verschiedene Getriebearten in derselben Konfiguration ausgewählt werden. Solche Analysen werden durchgeführt, bevor die Konfigurationslogik und Stücklisten-Strukturen freigegeben werden. Dadurch werden Fehler bereits gefunden, bevor sie die Fertigungsstufe erreichen.