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Configit Modular Extension

Erweitern Sie Ihre Konfigurationslösungen auf sehr umfangreiche Modelle

Configit Modular Extension ist ein Erweiterungsmodul für Configit Model®, mit dem Sie Modularität in Ihren Produktmodellen voll ausschöpfen können. Dazu gehört ein neuer Compiler und die dazugehörige Laufzeitumgebung.

Durch den Einsatz von Configit Modular Extension können auch sehr umfangreiche Produktmodelle effizient kompiliert und konfiguriert werden. Dies gilt selbst für Modelle, die sonst nicht abbildbar wären oder deren Regeln zur Reduzierung der Ableitungskomplexität in Funktionen umgewandelt werden müssten.

Im Weiteren erhalten Sie einen Überblick über folgende Aspekte von Configit Modular Extension:

  1. Automatische Strukturerkennung zur Verbesserung der Performance
  2. Vorteile von Configit Modular Extension
  3. Funktionsweise von Configit Modular Extension

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie mehr über erweiterte Produktmodellierung, Configit Model und Modular Extension erfahren möchten.

Produktbroschüre zu Modular Extension herunterladen

1. Automatische Strukturerkennung verbessert die Performance

Configit Modular Extension erfasst automatisch die inhärente modulare Struktur eines Produktmodells und nutzt diese, um die Performance des Constraint Solvers im Konfigurator zu verbessern.

Auf Grundlage der identifizierten Modularität wird durch den Configit Modular Compiler ein Set eigenständiger virtueller Tabellen erzeugt. Diese werden während der Laufzeit von der Configit Modular Runtime kombiniert, um die allgemein bekannten Vorteile einer vollständigen und schlüssigen Ableitung im Konfigurator zu erhalten.

Configit Modular Extension besteht aus den folgenden Komponenten:

  • Configit Modular Compiler
  • Configit Modular Runtime

Das Modul folgt dem allgemeinen Release Plan von Configit Model.

2. Configit Modular Extension liefert eine Reihe von Vorteilen

Vollständige Integration:

  • Das Modul ist vollständig in Configit Model integriert
  • Einfache Adaptierung in den bestehenden Produktmodellierungsprozess

Automatische Erfassung der Modularität:

  • Erfasst Modularität automatisch, basierend auf den im Produktmodell definierten Regeln
  • Kein manueller Aufwand erforderlich, um Configit Modular Compiler zu nutzen

Verbesserte Performance und größere Modelle:

  • Generierte modulare virtuelle Tabellen sind meist viel kleiner als mit einem nicht-modularen Compiler
  • Deutlich verbesserte Laufzeit-Performance möglich
  • Erhöhung der Anzahl der Modelle, die sofort kompiliert werden können

Variable Reihenfolgen sind weniger bedeutsam:

Kleine modulare virtuelle Tabellen werden in der Regel direkt durch die Standardreihenfolge generiert

Mehr Modularität als definiert:

  • Die erfasste Modularität ist typischerweise detailgetreuer als die modellierte Gruppenstruktur im Produktmodell
  • Erlaubt Verbesserungen, die über die definierten modularen Strukturen hinausgehen

Konsistente Laufzeit-API:

  • Configit Modular Runtime hat dieselbe API wie die Standard-Laufzeitumgebung
  • Beinhaltet alle Kernfunktionen zur Ermittlung gültiger Domains, Erstellung von Benutzeranweisungen, Behebung von Konflikten und Unterstützung von Benutzerschnittstellenvereinbarungen

Beachten Sie bitte, dass einige Funktionen voraussetzen, dass das gesamte Modell in eine virtuelle Tabelle kompiliert wird und nicht in der Laufzeitumgebung verfügbar sind.

3. Funktionsweise von Configit Modular Extension

Der Configit Modular Compiler wird entweder aus Configit Model heraus aktiviert oder als Kommandozeilentool gestartet. Der Modular Compiler analysiert zunächst das Produktmodell, um die Modularität zu erfassen.

Dabei werden zuerst zirkuläre Abhängigkeiten innerhalb der Regeln identifiziert. Dann wird das Produktmodell in eine Modul-Baumstruktur zerlegt, bei der jedes Modul eine Untermenge der Regeln enthält. Die Module im Baum erfüllen bestimmte Bedingungen bezüglich ihrer Abhängigkeiten zu anderen Modulen. Im Endeffekt formen die Abhängigkeiten selbst nun eine Baumstruktur, also einen Graphen ohne Zirkelstruktur. Dieser Vorgang nennt sich „Tree Decomposition“.

Sternförmige Systeme haben eine oder mehrere zentrale Gruppen mit Abhängigkeiten zu vielen, ansonsten unabhängigen Gruppen. Üblicherweise ist hier besonders viel Modularität zu erfassen und zu verwenden. Die beiden nachstehenden Abbildungen veranschaulichen dies an einem Beispiel.

Abbildung 1 zeigt die Abhängigkeitsstruktur eines Produktmodells. Jeder Kreis stellt eine Bedingung (bzw. ein Constraint) im Modell dar und jede Kante stellt die gemeinsame Verwendung von einer oder mehreren Variablen dar. Die Grafik verdeutlicht, dass es zwischen den Bedingungen viele wechselseitige, zyklische Abhängigkeiten geben kann.

Modular dependencies

Abbildung 2 illustriert: Nachdem der Modul Compiler das Produktmodell zerlegt hat, gibt es in der Struktur keine Zyklen mehr. Die Bedingungen sind in Modulen organisiert, die separat kompiliert und in der Laufzeitumgebung kombiniert werden.

Modular runtime

Mehr erfahren

Download: Doktorarbeit zur Tree Decomposition von Sathiamoorthy Subbarayan.