Koppeln Sie Ihre Innovationsstrategie an die Produktintelligenz

Koppeln Sie Ihre Innovationsstrategie an die Produktintelligenz

Setzen Sie sich mit Produktintelligenz von Ihren Mitbewerbern ab

Unternehmen erschließen neue Wachstumsmärkte, in denen sie sich mit Mitbewerbern messen und neue Kunden gewinnen können, wenn sie bei der Neuproduktentwicklung die größten Stärken ihrer Produkte mit den bekanntesten Kundenbedürfnissen in Einklang bringen. Doch so intuitiv sich das auch anhört – es ist für fast jeden Hersteller eine Herausforderung, diesen Aspekt in die Produktentwicklung zu integrieren. Die größten Produktstärken eines Unternehmens verändern sich im Laufe der Zeit, und die Anforderungen und Vorlieben der Kunden ändern sich noch schneller. Es war noch nie so schwierig wie heute, Produktstärken und Kundenbedürfnisse aufeinander abzustimmen.

Wie schaffen es einige Hersteller, sich mithilfe von Produktintelligenz von ihren Mitbewerbern abzusetzen?

Im Folgenden zeigen wir Ihnen anhand einiger Beispiele, wie aus Produktintelligenz Wettbewerbsstärke werden kann:

  • Ein gut definierter Business Case ist unerlässlich, wenn Sie Produktintelligenz für eine gewisse Produktlinie und Roadmap in Umsatz verwandeln wollen. 69 % der am „PwC Innovation Benchmark 2017 Report“ teilnehmenden Führungskräfte sind der Meinung, dass das Umsatzwachstum die mit Abstand wichtigste Kennzahl zur Messung der Innovationsleistung ist. Die Kundenzufriedenheit folgte erst mit einem Abstand von 26 % hinter dem Umsatzwachstum an zweiter Stelle. Wenn die Innovationsleistung am Umsatzwachstum gemessen wird, betreiben Unternehmen nicht mehr nur preislichen Wettbewerb. Aus der PwC-Studie geht zudem hervor, dass die innovativsten Produkte der Welt oftmals auch die profitabelsten sind.
  • Isolierte, nur teilweise integrierte Systeme für Product Lifecycle Management (PLM), Enterprise Resource Planning (ERP) und Customer Relationship Management (CRM) müssen durch eine gemeinsame Plattform ersetzt werden, um Innovationen voranzutreiben. Wenn PLM-, CRM- und ERP-Systeme zu einer einzigen Plattform zusammengefasst werden, erhöht dies auch unmittelbar die Genauigkeit, die Geschwindigkeit und die Qualität der Daten. Hersteller verlassen sich dadurch nicht mehr nur auf das CRM als einziges System of Record (SOR) und Kundenanforderungen, die bislang isoliert in CRM- und PLM-Systemen vorlagen, können genutzt werden. Produktintelligenz wird in Umsatz umgewandelt. Das alles ist durch die Erstellung einer neuen Plattform möglich, welche die wertvollsten Daten aus PLM-, CRM- und ERP-Systemen in ein neues, nützlicheres System of Record überträgt. Die folgende Grafik aus dem „PwC Innovation Benchmark 2017 Report“ zeigt, wie operative Kooperationsmodelle isolierte, traditionelle F&E-Ansätze abhängen.
  • CLM-Plattformen fördern innovative neue Produktideen, wenn es einen konkreten Prozess gibt, mit dem Kundenempfehlungen und -feedback in Umsatz verwandelt werden. 54 % der Unternehmen verlassen sich auf den Kundendialog, um kundenorientierte Prozesse zu verbessern und neue Produkte und Serviceideen zu fördern. 35 % der Unternehmen sind überzeugt, dass Kunden ihre wichtigsten Innovationspartner sind. Nur mithilfe von Customer Insights können Plattformen für Umsatzwachstum sorgen.
  • Wenn Prozessinnovationen bereits auf Produktebene priorisiert und dann auf das gesamte Unternehmen skaliert werden, steigt die Produktivität um 4 %. Prozessbasierte Innovationen, die auf dem Feedback der Kunden basieren, interne Prüfungen zur Steigerung der Leistung und übersichtlichere Ziele zur Verschlankung der Betriebsabläufe zahlen sich aus. Diese Erkenntnisse stammen aus der Studie „An Innovation-Led Boost for US Manufacturing“ der Boston Consulting Group. Die BCG fand mit dieser Studie zur Produktion in Nordamerika heraus, dass die Produktivität landesweit um $ 116 Milliarden ansteigt, wenn Hersteller mehr Produkt- und Prozessinnovationen durchsetzen. Eine der Haupterkenntnisse der Studie ist, dass Prozess- und Produktinnovationen zu den stärksten Faktoren für die Stabilisierung und das Wachstum der globalen Produktion zählen. Die folgende Grafik aus der BCG-Studie „An Innovation-Led Boost for US Manufacturing“ zeigt, wie wichtig Produkt- und Prozessinformationen sind, um die Produktivität zu verbessern.
  • Verfolgen Sie mithilfe von Scorecards und Dashboards, wie effektiv Innovationsstrategien im Rahmen Ihrer erweiterten Produktkonfiguration, CPQ und Strategien zur seriellen Maßanfertigung neuen Umsatz generieren. Wenn Sie Umsatzziele an Innovationsinitiativen koppeln, legen Sie den Schwerpunkt unmittelbar auf die Entwicklung neuer Produkte und Services. Jaguar Land Rover, Netstal Machinery und Karl Storz Endoskope sind nur einige der zahlreichen Hersteller, die Innovationen in ihren Produktstrategien mithilfe analytischer Daten steuern. Karl Storz Endoskope konnte Angebote 50 % schneller erstellen, die Angebotsgenauigkeit um 99 % steigern und die Kosten für die Qualitätssicherung um 80 % senken. Das Beste: Die Unternehmen konnten diese beeindruckenden Ergebnisse erzielen und gleichzeitig auch Innovationen vorantreiben. Die folgende Grafik zeigt, wie analytische Daten in eine CLM-Plattform integriert werden können – dies gibt uns einen Einblick darüber, wie Innovationen zum Wachstum beitragen.

Fazit

Wer Innovationen gezielt und bewusst fördern will, muss mit einem Business Case beginnen, der das Wachstumspotenzial jeder möglichen Produkt- und Serviceidee zeigt. Innovationsprojekte können zudem nur mithilfe von Plattformen, die PLM-, ERP- und CRM-Systeme kombinieren, wirklich zielgerichtet durchgeführt werden. Die Kombination aller drei Unternehmenssysteme trägt zu einem kunden- und produktbasierten System of Record bei, mit dem Produkte schneller und genauer als mit jedem anderen Ansatz skaliert werden können. Werden diese Systeme mithilfe von Customer Insights zu einer CLM-Plattform (Configuration Lifecycle Management) kombiniert, entsteht ein Innovationsmotor, der für neue Produkt- und Servicekonzepte mit dem höchsten Wachstumspotenzial sorgt.